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Die IMV Duisburg

Rückblick auf 60 Jahre Vereinsgeschichte


Als am 17. Oktober 1959 auf Drängen des Lehrgangsleiters, Oberbaurat Görsch - 80 Industriemeister und angehende Industriemeister sich in der Duisburger Gaststätte „Schützenburg“ trafen, um eine Industriemeistervereinigung zu gründen, hatte wohl niemand damit gerechnet, dass diese Vereinigung einmal zur mitgliederstärksten IMV heranwachsen würde.

Nachdem ein Vorstand gewählt, eine Satzung erstellt und der Eintrag ins Vereinsregister erledigt waren, konnte die Vereinsarbeit beginnen. Gegründet als Bezirksgruppe Duisburg der Deutschen Industriemeistervereinigung e.V. wurde später daraus die Industriemeistervereinigung Duisburg e.V. - kurz IMV Duisburg e.V.

Die IMV Duisburg ist Mitglied im IMV Landesverband NRW,

sowie über den Landesverband Mitglied im Industriemeisterverband Deutschland e.V..

Die Vorstandssitzungen fanden Anfangs in Gaststätten statt, später im Hinterzimmer einer Heißmangel.

Durch Beziehungen zur Duisburger Hochschule, der damaligen Hüttenschule traf man sich alsbald in den Räumen des Fachbereichs der Gießereitechnik an der Bismarckstraße und später dann im Hochhaus an der Oststraße. Die erste Geschäftsstelle wurde nach dem Umzug ins Torhaus des Tor 34 bei Thyssen, später dann bis heute im Verwaltungsgebäude von TKS in Ruhrort eingerichtet. Vorstandssitzungen finden bis heute einmal im Monat statt. Einmal im Jahr lädt der Vorstand die Mitglieder zu einer satzungsgemäß vorgeschriebenen Mitgliederversammlung ein, alle zwei Jahre mit Wahl des Vorstandes.

Von Anfang an hatte sich die IMV Duisburg, die nach dem Vorbild Frankfurter Kollegen gegründet wurde sich der Weiterbildung ihrer Mitglieder verschrieben. Dazu wurden und werden auch heute regelmäßig Seminare zur Weiterbildung angeboten. Besichtigungen und Exkursionen dienen dazu, um über den Tellerrand zu schauen“, andere Produktionsstätten und Techniken kennen zu lernen.

Dabei waren die Vorbereitungsseminare zur Meisterausbildung eine der Säulen der Vereinsarbeit. In früherer Zeit mussten Absolventen der Meisterschulen eine Aufnahmeprüfung ablegen. Teilnehmer der IMV-Vorbereitungskurse waren von dieser Aufnahmeprüfung befreit. Dieser Kurs wurde von Vorstandsmitgliedern vorbereitet und begleitet. Als Dozenten konnten Lehrkräfte der Meisterschule gewonnen

wer-den. Die Lehrunterlagen waren von einem damaligen Dozenten erstellt worden. Der Vorbereitungskurs stand unter dem Motto „Lernen zu Lernen“. Älteren Kollegen sollte damit der Einstieg in die

Weiterbildung erleichtert werden und Wissenslücken geschlossen werden.

Ein herausragendes Ereignis war die Ausrichtung des internationalen Industriemeisterkongresses in der Mercatorhalle in Duisburg. An zwei Tagen fand dieser Kongress unter Teilnahme von Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie Delegierte aus dem ganzen Bundesgebiet statt. Getagt wurde im kleinen Saal der Mercatorhalle, der von der IMV Duisburg mit den europäischen Flaggen entsprechen dekoriert war.

Am letzten Abend wurde zu einer Galaveranstaltung in den großen Saal der Mercatorhalle geladen. Das Bühnenbild wurde von Kollegen der IMV gestaltet. Unter Mitwirkung des Thyssenchores, der Bergwerkskapelle Walsum sowie der Benni Lehnertband, der Ward-Brothers sowie einer Travestie-Gruppe

fand ein Abschlussabend in würdiger Atmosphäre statt.

Auch das kulturelle Leben kam in der Vereinsarbeit nicht zu kurz. Legendär waren die Herbstfeste und Karnevalveranstaltungen, die in eigener Regie gemeistert wurden. Zum Teil mit bis zu 500 Besuchern fanden die Karnevalveranstaltungen zuletzt in der Aula des Mannesmann Gymnasium statt. Unterstützt wurden wir dabei von der Gesellschaft „Alle Mann an Bord“ in deren Bühnenbild wir feiern durften. Selbst einen eigenen Elferrat haben wir dabei gebildet. Der Besuch des Prinzen aus Duisburg war dabei immer ein Höhepunkt.