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Ausbildung schützt vor Arbeitslosigkeit

Die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigen, dass eine Ausbildung oder Studium der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit sind. Ungelernte haben ein viel höheres Risiko, arbeitslos zu werden. Die Statistik der BA gibt auch regional Antwort auf die Frage, wie hoch das Arbeitslosigkeitsrisiko von Ungelernten oder Akademikern in einzelnen Bundesländern oder Kreisen ist.

Die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten zeigen den starken Einfluss der Qualifikation von Menschen auf ihr Risiko, arbeitslos zu sein. Im Jahr 2018 war die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsabschluss in Deutschland mit 18,3 Prozent (2016: 20,0 %) sechsmal so groß wie für Personen mit einer betrieblichen oder schulischen Ausbildung, deren Quote bei 3,0 Prozent (2016: 4,2 %) lag. Die geringste Arbeitslosenquote weisen Akademiker auf, von denen nur 2,6 Prozent (2016: 2,2 %) arbeitslos waren.

Beschäftigte ohne Berufsausbildung haben im Vergleich zu den anderen Qualifikationsgruppen ein deutlich höheres Risiko, ihre Beschäftigung zu verlieren, geringere Chancen, die Arbeitslosigkeit durch Beschäftigungsaufnahme zu beenden und ein höheres Risiko, langzeitarbeitslos zu werden. Das hohe

Arbeitslosigkeitsrisiko von Ungelernten, so die Experten der BA, führe dazu, dass sie etwa die Hälfte (50 Prozent) der Arbeitslosen stellen, an allen Erwerbspersonen aber nur 15 Prozent ausmachen. Konkret heißt das für die Region Hannover bei einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 6,6 Prozent in 2018, dass knapp jede vierte Person ohne abgeschlossene Berufsausbildung (23,3 %) arbeitslos war. Mit abgeschlossener Berufsausbildung war dagegen nur jeder Dreißigste erwerbslos

gemeldet (3,4 %). Die geringsten Quoten im IHK-Bezirk hat der Landkreis Diepholz mit einer Arbeitslosenquote von nur noch 3,9 Prozent. Für Personen ohne Ausbildung lag der Wert bei 16,8 Prozent – also jeder Sechste. Die Akademikerarbeitslosigkeit war mit 1,6 Prozent dagegen sehr gering.


IMV Deutschland Detlef-Michael Haarhaus

Bundesvorsitzender